Cafe Pizzeria Corner, Valjevo, Serbien, Außenansicht

Kein Geld von Polen

Die Pizzeria Cafe Corner im westserbischen Valjevo sorgt für internationale Aufmerksamkeit. Sie nimmt kein Geld von Polen. Das hat einen anderen Hintergrund, als man vermuten würde: Mit der Geste bedankt sich der Besitzer für die Leistungen eines Polen jüdischer Herkunft im Ersten Weltkrieg.

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Travnik: Wieder Aufregung um Ivo Andrić

Travniks bekanntester Sohn erregt wieder die Gemüter in seiner Heimatstadt: Ivo Andrić, Jugoslawiens bekanntester Schriftsteller. Verantwortlich sind diesmal keine bosnjakischen Nationalisten.

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Mirko schenkt mir seinen Kaiserschmarren

Die bosnische Gemeinde Travnik ehrt ihren bekanntesten Sohn mit einer im engsten Wortsinn diplomatisch-künstlerischen Performance. Diplomatische Vertreter in Bosnien tauchen ein in die „Zeit der Konsuln“ – und nebenbei kommt es zu spontaner völkerverständigender Diplomatie.

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Wem fällt so etwas ein?

In Sarajevo haben Unbekannte die berühmten Schriftsteller-Büsten im Park des Trg Oslobodjenja übermalt. Die offensichtlich professionelle Vandalismus-Aktion sorgt bei Künstlern und der interessierten Öffentlichkeit für Verwunderung und Entsetzen.

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Ceca, Papierfähnchen und Bokis Strandbücher

Ein Bosnier lebt davon, Bücher am Strand von Herceg Novi zu verkaufen. Eltern gehen mit ihrer gelähmten Tochter ins Meer. Eine Frau bringt ihrem Welpen Schwimmen bei. Drei junge Mädchen hören Turbofolk. Montenegrinische Fahnen sind aus. Reportage vom Ende einer Touristensaison.

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Der Unvollendete. Zwischen Verdun und Gibraltar.

Sie ist das Wahrzeichen von Serbiens zweitgrößter Stadt Novi Sad: Die Festung Petrovaradin am rechten Donauufer. Dabei wurde das als unbezwingbar geltende Bollwerk in seiner fast 100-jährigen Baugeschichte nie ganz fertiggestellt. Heute ist der Petrovaradin Schauplatz des weltberühmten EXIT-Festivals und Zentrum einer Künstlerkolonie.

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Wo man den Meister lächeln sieht

Eine kleine Villa in Herceg Novi war jahrelang Ivo Andrićs Rückzugsort. Heute beherbergt sie ein Museum zu Ehren des Literaturnobelpreisträgers. Und zeigt das schwierige Verhältnis zwischen literarischer Würdigung und touristischer Verwertung von Jugoslawiens bedeutendstem Schriftsteller auf.

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Thoughts on Dodik-Land

As those who caused the war in Bosnia are celebrating the „Day of Republika Srpska“ or Dan Republike Srpske on January 9th, this seems an appropriate occasion to take a look at what they are doing to the country again today. A short essay on Dodik-Land that hopefully helps explain the situation in Bosnia and Hercegovina.

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Der Mann des Tages und der Mann der Nacht

Im Brand der Welten – so heißt die neue und bisher am besten recherchierte Biografie zu Ivo Andrić. Autor Michael Martens hat sie auf Einladung der Uni Wien einem größeren Publikum vorgestellt. Und sich auch auf den Dialog mit einer ausgewiesenen Kennerin von Ivo Andrićs Werk eingelassen.

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Austausch auf der Uni

Ivo Andrić – der Autor, den und dessen Werk Nationalisten aller Couleurs in Ex-Jugoslawien am meisten verzerren. Balkan Stories-Leser haben in den vergangenen Jahren mehrere Beispiele zu lesen bekommen. Dem Thema hat sich auch ein Slawistik-Seminar auf der Uni Wien gewidmet. Zu dem war auch ich als Gesprächspartner eingeladen.

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Es ist nie derselbe Fluss

Mit ConVAKATary KONAK legt das internationale Wiener Künstlerkollektiv God’s Entertainment eine dichte Performance vor, die sich an Ivo Andrićs Roman  Travnička Hronika (Wesire und Konsuln) anlehnt. Die Schau spielt mit Klischees und Projektionen, die die Frage aufwerfen, wie gültig Identitäten sind. Und lässt erfahren: Zenica ist überall.

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Ein Klassiker für die Welt

Der US-amerikanische Verlag Lavender Ink wird bis 2020 einen Klassiker der jugoslawischen Literatur einem internationalen Publikum zugänglich machen. Wie der Verlag auf seiner Homepage bekannt gibt, überträgt der renommierte Übersetzer Will Firth Miloš Crnjanskis Roman o Londonu erstmals ins Englische.

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