Die Elenden von Bihać

Nicht nur in Moria auf der griechischen Insel Lesvos sind die EU und ihre Mitgliedsstaaten für Massenelend verantwortlich. Auch in Bosnien sitzen tausende Flüchtlinge fest. Die meisten leben in menschenunwürdigen Umständen. Viele überleben nur dank örtlicher und internationaler Helfer. Balkan Stories hat sie besucht.

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Die seltenen Freunde der Flüchtlinge

Bei Bihać in Nordbosnien sitzen nach wie vor tausende Menschen aus Kriegs- und Bürgerkriegsgebieten fest. Sie wollen in die EU. Erwischt die kroatische Polizei sie beim illegalen Grenzübertritt, werden sie ausgeraubt, verprügelt, manchmal auch gefoltert. Freunde haben diese Flüchtlinge wenige. Einen hat Balkan Stories bei den Dreharbeiten für eine Reportage aufgestöbert.

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Corona, der König und die Klinik

In Serbien gelten einige der strengsten Ausgangsbeschränkungen Europas im Kampf gegen Covid-19. Polizei und Militär kontrollieren nächtliche Ausgangssperren. Während die Regierung bemüht ist, Stärke zu demonstrieren, bringt die Krise fundamentale Probleme der serbischen Gesellschaft genauso zum Vorschein wie westliche Vorurteile.

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EU: Zum Beitritt verdammt

Die EU will sie nicht. Und doch bleibt den Nachfolgestaaten Jugoslawiens und Albanien kaum eine Wahl als langfristig der EU beizutreten. Wunder sind keine zu erwarten. Nur ist die Alternative noch um einiges unattraktiver. Eine Analyse.

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Was will die EU am Balkan?

Das Interesse der EU am Balkan scheint abgeflaut zu sein. Albanien und Nordmazedonien werden nicht in den Kreis der Beitrittskandidaten aufgenommen. Die Verhandlungen mit Serbien ziehen sich. Und doch üben EU-Staaten weiter Druck auf den Balkan. Warum das so ist, diskutieren Expertinnen und Experten diese Woche in Berlin.

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Es war einmal das schlimmste Lager Europas

Das illegale Flüchtlingslager Vučjak bei Bihać in Bosnien ist geräumt. Die bosnische Polizei brachte am Dienstag etwa 600 Flüchtlinge in eine Kaserne in der Nähe von Sarajevo. Das Lager galt als das schlimmste Europas und war ohne Genehmigung vom Bürgermeister von Bihać eingerichtet worden.

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Vučjak: Das Ende von Bosniens Schande?

Das Skandalflüchtlingslager Vučjak bei Bihać wird geschlossen. Mit dieser klaren Aussage ließ am Dienstag der bosnische Sicherheitsminister Dragan Mektić aufhorchen. Wo die aktuell um die 1.000 Flüchtlinge in dem Lager auf einer ehemaligen Mülldeponie hinsollen, konnte er am Dienstag freilich nicht sagen.

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„Wie ein Packerl Müll“

Das Skandalflüchtlingslager von Vučjak bei Bihać in Bosnien ist weder Zu- noch Unfall. Dass Menschen in einem Lager interniert werden, ihnen die Verantwortlichen Wasser und Essen streichen, ist Ergebnis einer langen Eskalationspolitik. Begonnen hat sie mit menschenfeindlicher Rhetorik. In einer aufrüttelnden Rede hat das Aktivist Petar Rosandić (alias Kid Pex) herausgearbeitet. Hier gibt es sie zum Nachsehen.

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Die Stimme erheben

In Wien haben erneut Aktivisten und ehemalige Flüchtlinge gegen die unmenschlichen Zustände im Flüchtlingslager Vučjak bei Bihać in Bosnien demonstriert. Dort sind bekanntlich nicht einmal mehr Essens- und Trinkwasserversorgung sichergestellt. Die noch kleine Protestbewegung scheint langsam Fahrt aufzunehmen.

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Vučjak: Es gibt noch Menschlichkeit

Im Flüchtlingslager Vučjak bei Bihać in Bosnien droht eine humanitäre Katastrophe. Die Stadt hat angekündigt, Essen und Trinkwasser für mittlerweile mehr als 2.000 Flüchtlinge ab Montag zu streichen. Das Rote Kreuz stellt ein Notversorgungsprogramm für die Menschen auf die Beine.

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Die Angst vor dem Winter

Im illegalen Flüchtlingslager Vučjak auf einer ehemaligen Mülldeponie bei Bihać in Bosnien wächst die Angst vor dem nahenden Winter. Ohne Lösung werde man Leichensäcke brauchen, sagt Flüchtlingshelfer und Journalist Dirk Planert. Aus Österreich traf in den vergangenen Tagen Hilfsmaterial für die knapp 1.000 Bewohner des Lagers ein.

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Universalize The Struggle

Am Sonntag findet die erste Sarajevo Pride Parade statt. In der wachsenden Homophobie der Gesellschaften (nicht nur) ehemaliger sozialistischer Staaten seit der Wende kommt dem besondere Bedeutung zu. In einer Analyse erklärt die aus Sarajevo stammende Philosophin Tijana Okić, warum sie die Pride unterstützt. Und was man bei aller Unterstützung nicht ausblenden darf.

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