Die Kuppel des serbischen Parlaments in Beograd, fotografiert durch die eingeschlagene Scheibe eines Traktors. Sinnbild für die tiefe politische Krise Serbiens.

Die politische Krise verursacht Halbstille

Offiziell aus Sicherheitsgründen hat die Stadt Beograd das traditionelle Silvester-Open Air-Konzert am Trg Republike abgesagt. Beobachter sehen das als Reaktion auf die tiefe politische Krise im Land.

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Pizzaschnitte in der Pizzeria Trg am Trg Republike, Beograd

Die Euro-Grenze ist gefallen

In Serbien ist eine psychologisch wichtige Preisgrenze gefallen: Beograds beste Pizzaschnitten kosten mehr als einen Euro. Die Leute stehen trotzdem Schlange.

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Tirana: Die Verschandelung einer Stadt

In der albanischen Hauptstadt Tirana schießen die Wolkenkratzer aus dem Boden wie im Wald die Schwammerl. Rücksicht auf Stadtbild oder Infrastruktur nimmt die turbokapitalistische Modernisierung der Stadt nicht. Auch sonst wirft dieses Erbe von Ex-Bürgermeister Edi Rama einige Fragen auf.

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Banja Luka muss Tirana werden

In Banja Luka in Bosnien geht ein prestigeträchtiges wie fragwürdiges Großbauprojekt in die nächste Phase: Mitten in der Innenstadt soll in einem 110 Meter hohen Turm ein Hotel entstehen. Die Bewohner der Stadt wurden nicht in die Planungen eingebunden.

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Peron 1, Bahnhof Mostar

Bahnsteig 1 am Bahnhof Mostar zeigt täglich, wie heruntergekommen der Eisenbahnverkehr im gesamten ehemaligen Jugoslawien ist. Verantwortlich sind wie üblich Privatisierungswahn, Korruption und Nationalismus.

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Nach Jugoslawien die Sintflut

Kaum etwas hat am Sarajevo Film Festival so für Begeisterung bei Kritikern und Publikum gesorgt wie die serbische Doku „Mamula All Inclusive“. In der Regie von Aleksander Reljić behandelt der Film die Folgen des Verkaufs einer montenegrinischen Insel an einen arabischen Investor auf das historische Gedächtnis und die Natur des Landes.

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Den Arabern das Schwert

Eine Statute des serbischen Nationalheiligen Stefan Nemanja soll die Beograder dafür entschädigen, dass ein ganzes Stadtviertel rund um den ehemaligen Hauptbahnhof einem Milliardenspekulationsgeschäft mit Immobilien geopfert wurde. Die Entstehungsgeschichte des offenkundig sündhaft teuren Projekts scheint freilich eine nahtlose Fortsetzung des korruptionsverdächtigen Projekts „Belgrade Waterfront“ zu sein.

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Ein Pferd wartet fast ganz alleine

Serbiens bekanntestes Pferd vereinsamt. Es ist Opfer des Umbaus des Trg Republike in der Hauptstadt Beograd geworden. Warum der Platz überhaupt neu gestaltet werden soll, erschließt sich den meisten Einwohnern der Stadt auch nicht recht.

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Der kleine Widerstand

Warum der Misthaufen in der Ulica Pehlivanuša in Sarajevo kein Beispiel für die regionsübliche Umweltverschmutzung ist. Sondern eine politische Botschaft hat.

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Es fährt kein Zug, nicht mal nach Nirgendwo

Den alten Beograder Hauptbahnhof gibt es nicht mehr. Er wurde für ein milliardenteures privates Investitionsprojekt eingestellt. Serben und Touristen bezahlen das mit Chaos. Das ist nicht der einzige Nachteil, den das Projekt Belgrade Waterfront für die Bürger der serbischen Hauptstadt bringt.

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Das Team von CINS bei der EPP-Preisverleihung. Foto: Jan Boeve/EPP

Sie sind Europas beste Investigativjournalisten

Das Team des Zentrum für Investigativjournalismus Serbien (CINS) hat den European Press Prize 2017 gewonnen. Die Journalistinnen und Journalisten haben mit hartnäckiger Recherche und einer Serie von Artikeln Korruption, Vertuschung und einem Klima der Einschüchterung getrotzt.

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Reich werden mit Tito

Tito und die Symbole des untergegangen Jugoslawiens steht in unterschiedlichem Maß für Millionen Einwohner der Nachfolgestaaten für bessere Zeiten oder den Traum einer besseren Welt. Geschäftemacher haben bei der YU-Nostalgie auch gerne den schnellen garantierten Euro im Auge.

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