Mladi su naša budućnost

Proteste wachsen zusammen

In Serbien steuern die Massenproteste einem weiteren Höhepunkt am Samstag in Kragujevac zu. Angefeuert von den Demos im Nachbarland macht sich auch in Bosnien und in Montenegro angestauter Unmut zunehmend auf der Straße Druck.

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Der Mann, der nicht schweigen konnte

„Der Mann, der nicht schweigen konnte“ für Oscar nominiert

Nebojša Slijepčevićs minimalistisches Meisterwerk „Čovjek koji nije mogao šutjeti“/“Der Mann, der nicht schweigen konnte“ ist für den diesjährigen Kurzfilm-Oscar nominiert worden. Der Streifen des Zagreber Regisseurs behandelt die Entführung und Ermordung von Tomo Buzov durch serbische Paramilitärs im Februar 1993. Hier könnt ihr den Film sehen.

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Sarajevo Pride 2019

Srđanova parada. I moja.

Der Sarajevoer Filmemacher Srđan Rodić hat mir dieser Tage einen fast nostalgischen Moment beschert. Srđan hat mir sein Video der ersten Sarajevo Pride geschickt, das er vor fünf Jahren gemacht hat. Ich komm dort auch vor.

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Zehn Tage, um das Jugendtheater Mostar zu retten

Das weltweit bekannte Jugendtheater Mostar steht vor dem Aus. Das Theater kann die Miete für die Räumlichkeiten nicht mehr bezahlen und muss ausziehen. Von der Stadt Mostar gibt es keine Unterstützung.

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Das Herz bosnischer Kultur steht unter internationalem Schutz

Sie ist vielleicht die Essenz des Bosnisch-Seins: Die Sevdalinka. Ab sofort steht diese einzigartige bosnische Musikrichtung unter dem Schutz der UNESCO. Dass sie als weltweites Kulturerbe gilt, ist Ergebnis langjähriger Anstrengungen.

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Senad Džimi Rejzović

Senad Džimi Rejzović ist tot

Senad Džimi Rejzović ist tot. Der beliebte Gastwirt aus Brčko verstarb am Sonntagvormittag überraschend im 61. Lebensjahr, offenbar an Komplikationen nach einer Operation. Balkan Stories hat ihm vor einigen Monaten ein Portrait gewidmet.

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Spomenik in Kozara

Koliko je na Kozari grana


Am Freitag ist Dan Republike, der höchste Feiertag des untergegangenen Jugoslawien. Dass der Staat 1943 überhaupt neu gegründet werden konnte, entschied sich unter anderem im Kozara-Gebirge. Die Gedenkstätte für die Schlacht ist heute weitgehend unbeachtet.

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Gedenken für Hunderte, die noch leben könnten

In Bihać haben Einheimische und die Flüchtlingshilfsorganisationen SOS Balkanroute und LeaveNoOneBehind die Grabsteine für 18 teils unbekannte Flüchtlinge eingeweiht. Sie sind stellvertretend für knapp 700 Flüchtlinge, die in den vergangenen zehn Jahren auf der Balkanroute ums Leben gekommen sind.

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Baka Milka umrla

Milka Grebenar ist tot. Wie die Hilfsorganisation Pomozi BA Balkan Stories mitteilt, verstarb sie im 93. Lebensjahr in Sarajevo. Als Baka Milka (Oma Milka) wurde sie im Vorjahr zum Gesicht des solidarischen Bosnien geworden.

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Steinlawine in Donja Jablanica

Was bleibt, sind die Trümmer

In Bosnien ist die Hochwasserkatastrophe mit 24 Toten aus den Schlagzeilen verschwunden. Erste internationale Hilfsteams sind in ihre Heimat zurückgekehrt. Den Überlebenden bleiben zerstörte Dörfer. Und mitunter Wut über Behörden und Politik.

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Hochwasserkatastrophe von Donja Jablanica

Immer mehr Fragen um Todes-Steinbruch

Der Steinbruch, dessen Felsmassen nach heftigen Regenfällen Freitagfrüh in Donja Jablanica mindestens 17 Menschen getötet haben, wirft immer mehr Fragen auf. So dürfte er offiziell gar nicht mehr in Betrieb gewesen sein. Der Besitzer schweigt und dürfte bislang auf freiem Fuß sein.

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Solidarität ist größer als Feindschaft

Am dritten Tag nach der Hochwasserkatastrophe in Teilen Bosniens und der Hercegovina mit insgesamt mindestens 18 Toten zeigt die gesamte Region ein überwältigendes Ausmaß an Solidarität und Hilfsbereitschaft. Im Zentrum stehen Bosniens größte Hilfsorganisation und die größten Fußballvereine des Landes.

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