König, Kirche, Kommunismus

Kaum wo prallen die wechselhaften vergangenen 150 Jahre so geballt aufeinander wie in einem der bekanntesten Kurorte des heutigen Serbien: Banja Koviljača, einer Stadt mit angeblich 4.000 Einwohnern. Hier sagen einander König, Kirche und Kommunismus Guten Tag, und wenn es sein muss, vermutlich auch Grüß Gott.

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Where The Streets Have New Names

In allen Nachfolgestaaten Jugoslawiens haben die neuen Machthaber nach dem gewaltsamen Zusammenbruchs des Landes versucht, ihre Macht auch symbolisch festzuhalten: Straßen bekamen neue Namen. Nicht überall haben sich die Bewohner daran gewöhnt. Ein Beispiel ist das Stadtzentrum von Beograd.

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Zato volim Sarajevo

Guys, don’t get me wrong. I love Beograd. Really, really and deeply. I enjoy being in Zagreb. I find Prishtina exciting. But it’s Sarajevo that does it for me like no other city I know. It’s my second home. Cause there is probably no place at least in Europe where you can meet so many friendly crazy people. Here are a two of their stories, involving a live stray dog and a not so much alive pidgeon.

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„Sie haben gebettelt, dass die Schläge aufhören“

Nach dem Start der Initiative #jersmoljudi mit dem Offenen Brief ehemaliger bosnischer Flüchtlinge hat eine Unterstützerin Initiatorin Fuada Haktić eine Besorgnis erregende Nachricht aus Velika Kladuša geschickt. Velika Kladuša ist an der Grenze zu Kroatien. Dort campieren 500 Flüchtlinge in einem „wilden Lager“ und versuchen, von Bosnien nach Kroatien zu gelangen.

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Kriegspropaganda aus Deutschland

Das in Deutschland herausgegebene serbischsprachige Boulevardblatt Vesti schürt dieses Wochenende Angst vor Flüchtlingen in Bosnien – mit einem Artikel, der an Absurdität kaum zu überbieten ist. Man wähnt sich beinahe im Krieg des heldenhaften Serbentums gegen eine muslimische Invasion.

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#Jersmoljudi #BecauseWe’reAllPeople

People displaced by the Bosnian War are protesting against Bosnia’s treatment of refugees from Syria and other countries. They have written an open letter in which they detail their own experiences as refugees and call for refugees in Bosnia to the treated humanely.

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Goodbye, Selma

One of my best friends will leave Sarajevo on Saturday – for what could be for good. What will hopefully be her gain will be a great loss to Bosnian society. It just doesn’t know it yet.

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#Jersmoljudi. #WeilwirMenschensind

Ehemalige Flüchtlinge des Bosnienkriegs protestieren dagegen, wie schlecht Flüchtlinge aus Syrien und anderen Ländern in ihrer alten Heimat behandelt werden. Sie haben einen Offenen Brief geschrieben, in dem sie an ihr eigenes Schicksal erinnern und fordern, dass Flüchtlinge in Bosnien menschenwürdig behandelt werden. „#Jersmoljudi. #WeilwirMenschensind“ weiterlesen

Prokleti lešinari. Verdammte Geier.

Igor Premužić, Antifaschist aus Zagreb, zeichnet zum Tod von Oliver Dragojević eine unbekannte Seite des Sängers. Die des freundlichen, aufrechten Mitmenschen, der seiner Überzeugung treu blieb. Nach seinem Tod würden sich die klerikal-nationalistischen Machthaber und die „patriotischen“ Medien in Kroatien auf seinen Leichnam stürzen und ihn für ihre politische Agenda vereinnahmen.

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„Alle haben ihn angerufen“

Der am Sonntagmorgen verstorbene kroatische Sänger Oliver Dragojević war eine Legende zu Lebzeiten. Für Balkan Stories erinnert sich der kroatische Musikjournalist und Schriftsteller Vid Jeraj an ein Gespräch mit dem Sänger. Und versucht ihn in seinem kurzen und literarischen Kommentar kritisch wie würdigend einzuordnen.

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Der Tod einer Legende

Eine der größten Stimmen Kroatiens ist verstummt. Oliver Dragojević starb Sonntagmorgen in einem Spital in Split. Er hat die Musikszene im ehemaligen Jugoslawien über Jahrzehnte mitgestaltet und war bis zuletzt weit über die Grenzen seiner Heimat Kroatien hinaus beliebt.

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Ein neues Zuhause für Juliets Vešeraj

Sarajevos bemerkenswerteste Wäscherei hat ein neues Zuhause. Juliet Walker hat ihre Laundrolounge entlang einer der Hauptstraßen im Stadzentrum neu eröffnet.  Der alte Flair dieser Serviceinrichtung mit integriertem Treffpunkt ist nicht verloren gegangen.

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