Seit Oktober: Korruption tötet mindestens 100 Menschen

Behördenversagen und Korruption haben in nicht einmal einem halben Jahr mehr als 100 Menschen im ehemaligen Jugoslawien getötet. Eine blutige Spur von Wegschauen und Handaufhalten zieht sich von Donja Jablanica bis Kočani.

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Junge Frau bei rätselhafter Massenpanik verletzt

Wie Balkan Stories erst Sonntagnacht bekannt wurde, ist eine junge Frau bei einer rätselhaften Massenpanik während der Demonstration in Beograd am Samstagabend verletzt worden. Hier die verfügbaren Infos.

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300.000 ljudi na ulicama Beograda

Oko 300.000 građana izašlo je u subotu na ulice Beograda, protestujući za demokratiju, vladavinu prava i protiv korupcije. Bio je to najveći protest u istoriji Srbije, obilježen nevjerovatnom disciplinom, solidarnošću i strahom od moguće eskalacije.

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Der Strom der 300.000

Um die 300.000 Menschen haben am Samstag in der serbischen Hauptstadt Beograd für Demokratie und Rechtstaat und gegen Korruption demonstriert. Es war der größte Protest der serbischen Geschichte. Reportage.

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Die geplante Eskalation fand nicht statt

Um die 300.000 Menschen haben am Samstag in Beograd gegen Korruption und für Rechtstaat und Demokratie demonstriert. Die befürchtete Eskalation blieb aus. Hier erste Eindrücke.

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Die vier Verteidigungslinien der Demokratie

In Beograd haben sich vor den heutigen Massenprotesten alle Seiten auf Ausschreitungen vorbereitet. Menschen aus ganz Serbien haben vor dem kritischsten Punkt vier Verteidigungslinien für die protestierenden Studenten aufgebaut.

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Foto: Nikola Radić-Lucati

„Es riecht nach alten Zeiten“

Vor dem Massenprotest in Beograd am Samstag steigt die Spannung in Serbien. Erste kleine Gegendemos haben regierungskritische Medien zum Ziel. Serbiens Präsident Aleksandar Vučić warnt vor geplanten Ausschreitungen – und davor, dass die Regierung zurückschlagen würde. Eine Eskalation wird nicht mehr ausgeschlossen.

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Protest vor der serbischen Botschaft in Wien

Wien, 11 Uhr 52 am Vormittag

Hunderte Wiener Serben haben am Samstag die parallel laufenden Studentenproteste in der südserbischen Stadt Niš mit einer eigenen Demonstration unterstützt. Vor der serbischen Botschaft forderten sie grundlegende Änderungen in der alten Heimat: Rechtstaatlichkeit, Demokratie und einen entschiedenen Kampf gegen Korruption.

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Polizei vor dem Rathaus von Novi Sad Foto: Zlatko Crnogorac

Serbien entdeckt seine Eier

In Serbien richten sich die Massenproteste in einigen Fällen immer offener direkt gegen die Regierungspartei SNS. Vereinzelt ist die Situation eskaliert -, als Menschenmengen gegen die Bürgermeister von Novi Sad und von Kraljevo protestieren und eine Gemeinderatssitzung in Zaječar verhinderten.

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Jesus-Fahnen und serbische Fahnen

Die Sache mit der Fahne

Bei den Massenprotesten in Serbien sorgt eine orthodoxe Fahne für Aufregung. Eine kleine Gruppe der Beograder Studenten führte sie auf ihrem Fußmarsch nach Kragujevac mit. Kritiker versuchen, sie mit Neonazis in Verbindung zu bringen.

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Mladi su naša budućnost

Proteste wachsen zusammen

In Serbien steuern die Massenproteste einem weiteren Höhepunkt am Samstag in Kragujevac zu. Angefeuert von den Demos im Nachbarland macht sich auch in Bosnien und in Montenegro angestauter Unmut zunehmend auf der Straße Druck.

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Screenshot Informer

Serbiens Regimepresse dreht durch

Nach einem Beinahe-Unfall wegen eines verlorenen Rads am Dienstwagen von Serbiens Präsident Aleksandar Vučić am Wochenende trommeln regimenahe Medien, dass ein Attentat auf den Präsidenten verübt worden sei. Beweise gibt es keine. Das einhellige Trommeln ist vor dem Hintergrund der laufenden Massenproteste im Land zu sehen.

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