Um die 300.000 Menschen haben am Samstag in Beograd gegen Korruption und für Rechtstaat und Demokratie demonstriert. Die befürchtete Eskalation blieb aus. Hier erste Eindrücke.
Wenn es eine Machtprobe war, haben am Samstag die Studenten Serbiens gewonnen. Die Massenproteste des 15. März verliefen ohne die Ausschreitungen, die die Regierung mehr oder weniger angekündigt hatte.
Um die 300.000 Menschen aus dem ganzen Land haben den ganzen Tag über das Stadtzentrum quasi in Beschlag genommen, und am Höhepunkt der Proteste am späten Nachmittag lahmgelegt.




Eine tiefergehende Analyse dieses Massenprotest erfordert einiges an Zeit, die Balkan Stories unmittelbar nach dem Protest nicht hat. Das Geschehen als professionell wie emotional herausfordernd zu bezeichnen, ist eine Untertreibung.




Eine ausführlichere und tiefergehende Reportage wird es nach meiner Rückkehr nach Wien geben. Ich hoffe auf das Verständnis der Leserinnen und Leser.
Update:
Die ausführliche Reportage aus Beograd findet ihr HIER.
Die Zahlen in diesem Bericht wurden am Montag um die Schätzungen des Arhiv javnih skupova korrigiert, die beim Verfassen Samstagnacht nicht zur Verfügung gestanden waren.
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