Das blutige 20. Jahrhundert hat in Ex-Jugoslawien eine Reihe kollektiver Traumata verursacht. Sie prägen die Sichtweise auf die Welt bis heute. Mit ihnen setzt sich eine Reihe von literarischen Werken auseinander, die man gelesen haben sollte, wenn man die Menschen in und aus Ex-Jugoslawien verstehen will.

Verlorene SöhneEs sind mehrere traumatische historische Erfahrungen, die Murat Baltić in „Verlorene Söhne“ verarbeitet: Den Kosovo-Krieg. Die Vertreibung der Roma aus dem Kosovo nach 1999. Die systematische Diskriminierung von Roma in der jugoslawischen Gesellschaft vor dem Auseinanderbrechen des Landes. Flucht. Den inhärenten Rassismus bürokratisch-braver deutscher Fremden- und Flüchtlingspolitik. Und ein dunkles Kapitel der Schweizer Geschichte.

Baltićs Roman spielt unterhaltsam und lustvoll mit Klischees. Politische Korrektheit sollte man sich nicht erwarten. Aber immer ist klar, auf wessen Seite der Autor steht. Auf der der Ausgegrenzten, denen er seine Stimme leiht.

So verschafft das Werk Einblicke in Seiten der ex-jugoslawischen Gesellschaft(en) wie auch der deutschen, für die im Literaturbetrieb sonst wenig Platz ist.

Wer sich kritisch mit westlicher Interventions- und Flüchtlingspolitik auseinandersetzen will, sollte diesen Roman unbedingt lesen.

Murat Baltić: Verlorene Söhne. Drava Verlag. ISBN: 978-3-85435-823-7

Auf der Suche nach einem Verbrecher und Vater

Yugoslavia My FatherlandGoran Vojnović nähert sich in „Yugoslavia, My Fatherland“ mit einer ungewöhnlichen Geschichte einem selten behandelten Thema an. Wie geht man damit um, dass der eigene Vater gesuchter Kriegsverbrecher ist?

Lange glaubt Vladan Borojević, den der Krieg nach Slowenien verschlagen hat, die Heimat seiner Mutter, sein Vater, ein hochrangiger JNA-Offizier, sei tot.

Zufällig entdeckt er, dass der Vater noch lebt. Und als gesuchter Kriegsverbrecher von einem mächtigen Netzwerk geschützt wird, dem einflussreiche Persönlichkeiten der slowenischen Elite angehören und ehemals hochrangige Offiziere der JNA in Bosnien – überraschenderweise keineswegs ausschließlich Serben.

Die Suche nach dem Vater wird für Vladan zur Obsession. Die Erinnerungen führen zurück in ein zerfallendes Jugoslawien, zu nationalistischen Lügen, zur eigenen Entwurzelung durch die Flucht der Mutter in die Heimat.

Schritt für Schritt stößt der Romanheld auf Lebenslügen. Alte und neue. Slowenische und serbische. Auch die eigenen.

Dem Regisseur und Schriftsteller Goran Vojnović gelingt es mit diesem Roman, die Widersprüchlichkeiten Jugoslawiens und seiner Nachfolgestaaten herauszuarbeiten. Und plastisch zu machen, wie tief die Wunden sind, die die Entwurzelung bei Millionen Menschen verursacht hat.

Das Buch war in Slowenien ein Bestseller. In Übersetzung ist es erstmals 2015 erschienen.

Goran Vojnović: Yugoslavia, My Fatherland. istros books. ISBN: 9781908236272

Ur-Traum und Ur-Trauma

The Great WarAleksandar Gatalicas „The Great War“ kombiniert literarische Meisterschaft und meisterhafte Übersetzung.

Es ist eines der wenigen Werke, die den Ersten Weltkrieg aus serbischer Sicht beschreiben und die in eine westliche Sprache übersetzt wurden und so einem größeren Publikum zugänglich sind.

Lesenswert ist es nicht nur dank der meisterhaft und rasant montierten Episoden, die den Leser atemlos durch vier Jahre Krieg treiben und vor Esprit und Einfallsreichtum funkeln – und von Will Firth großartig ins Englische übertragen wurden.

Was das Buch ebenfalls lesenswert macht, ist, dass es die katastrophalen Auswirkungen des Ersten Weltkriegs auf die serbische Gesellschaft zeigt. Wenn auch die Massenmorde an der Zivilbevölkerung durch österreichische Truppen in Serbien nicht thematisiert werden.

Gatalica spielt auch meisterhaft mit dem serbischen Narrativ des heroischen Opfertums vor allem in diesem Krieg und mit seiner Überhöhung auch durch Zeitungen in Frankreich und Großbritannien während des Kriegs.

Man muss diesen Narrativ kennen und verstehen um zu begreifen, wie schwer sich manche Serben bis heute tun, zu verstehen, dass im blutigen Bürgerkrieg beim Zerfall Jugoslawiens in den 1990-ern Serben nicht die heroischen Opfer waren sondern Täter.

Überhaupt ist der Erste Weltkrieg vor allem für die serbische Gesellschaft bis heute Ur-Traum und Ur-Trauma gleichermaßen.

Ermöglichte doch die Niederlage der Mittelmächte die Gründung des Königreichs der Serben, Kroaten und Slowenen, das später zu Jugoslawien wurde. Das Königreich Serbien, formal unabhängig seit 1878, war Nukleus dieses lange erträumten Staates der Südslawen.

Gleichzeitig verwüstete dieser Krieg das gesamte Land, wenn es auch keine Erschöpfungsschlachten gab wie am Isonzo oder bei Verdun. 1915 gelang des Österreich-Ungarn ganz Serbien militärisch zu erobern. Die Reste der serbischen Armee retteten sich mit Not nach Griechenland.

Das österreichische Besatzungsregime war eines der grausamsten der Moderne. Erst der Zweite Weltkrieg sollte es übertreffen.

Aleksandar Gatalica: The Great War. istros books. ISBN: 9781908236203

Wie man sich von Schuld reinwäscht

Keiner war dabeiDie Verurteilung von Ratko Mlad gibt Slavenka Drakulićs Sachbuch „Keiner war dabei. Kriegsverbrechen auf dem Balkan vor Gericht“ neue Aktualität.

2002 und 2003 beobachtete die kroatische Schriftstellerin und Journalistin mehrere Prozesse gegen Kriegsverbrecher vor dem ICTY in Den Haag und in ihrer Heimat, einschließlich des Verfahrens gegen Slobodan Milošević.

Mit scharfem Blick und überraschend empathisch auch den Angeklagten gegenüber macht sie sichtbar, wie aus einfachen Menschen Mörder und Vergewaltiger wurden. Und wie sich die Verbrecher von der eigenen Schuld reinwaschen wollen.

Drakulić setzt sich in den Kapiteln auch intensiv mit der Frage auseinander, wie die kroatische und die serbische Gesellschaft verdrängen, dass in ihrem Namen Verbrechen begangen wurden.

Sie schildert den sozialen Druck gegen Zeugen und ihre Angehörigen – bis hin zum Mord an einem Zeugen in einer kroatischen Kleinstadt. Und beschäftigt sich mit der Frage, wie das Schweigen der Massen die Kriegsverbrechen bis hin zum Völkermord erst ermöglicht hat.

Sehr lesenswert ist auch der Epilog über das Zusammenleben der Angeklagten im Untersuchungsgefängnis des Kriegsverbrechertribunals. Es gibt wenige Schilderungen, die die Absurdität des Massenmordens in Ex-Jugoslawien in den 1990-ern so greifbar machen wie diese.

Das Tragische an ihren präzisen Beobachtungen ist, dass sich bis heute wenig geändert hat.

In Kroatien, Serbien und Bosnien sehen weite Teile der jeweiligen Gesellschaft jeden Versuch, eigene Verbrechen sichtbar zu machen nach wie vor als Angriff auf die Nation als Ganzes.

In Slavenka Drakulićs Interpretation ist das auch in der autoritären Gesellschaft Tito-Jugoslawiens verwurzelt, wie sie anhand ihrer eigenen Kindheit und Jugend schildert.

Letztlich ist dieses Buch auch ein frühes Dokument des Scheiterns des ICTY in Den Haag. Es ist dem Gerichtshof nicht gelungen, eine Aufarbeitung der Kriegsverbrechen am Balkan in den Nachfolgestaaten Jugoslawiens einzuleiten.

Slavenka Drakulić. Keiner war dabei. Zsolnay. ISBN: 9783552052901

Leben im Kriegsalltag

death-in-the-museum-of-modern-art„Es gibt in Sarajevo eine eigene Zeitrechnung“, hat mir der Komiker und Schauspieler Troko Mladen bei unserem ersten Treffen erzählt. „Es gibt die Zeit vor dem Krieg und die Zeit nach dem Krieg.“

Die vier Jahre lange Belagerung durch serbische Truppen war ein tiefer Einschnitt für die Bewohner, unabhängig von ihrer Nationalität.

Wie das bekanntere „Sarajevo Malboro“ ist „Death in the Museum of Modern Art“ von Alma Lazarevska eine Schilderung dieses Lebens und Überlebens im Alltag des besetzten Sarajevo.

Anders als Miljenko Jergović versucht Lazarevska nicht, mit ihren Kurzgeschichten ein Mosaik zu erzeugen. Sie schildert das Leben aus ihrer persönlichen Sicht.

Hier gibt es keine Helden. Nur den Versuch, irgendwie durchzukommen.

Als Mutter eines Kleinkinds, beim Versuch, den Frühstückstee noch einmal aufzukochen, als Ehefrau, die spürt, wie sich der Dauerstress durch die Belagerung auf die Beziehung mit ihrem Mann auswirkt.

Manche Geschichten, wie die von Dafna Pehfogl, gewinnen dem Drama auch eine bittersüße komische Seite ab.

Die Kurzgeschichtensammlung erschien in Übersetzung erst 2014 – 18 Jahre nach der Erstveröffentlichung in Bosnien.

Die Kritiken, die der Verlag istros books auf seiner Homepage zitiert, sind zu Recht ausnehmend positiv. Man fragt sich als geneigter Leser nur, warum es so lange gedauert hat, ein so gutes Buch zugänglich zu machen.

Alma Lazarevska: Death in the Museum of Modern Art. istros books. ISBN: 9781908236173

Der lange Weg zurück

Quiet Flows The Una„Quiet Flows The Una“ von Faruk Šehić hat den Krieg der 90-er, das Geburtstrauma Bosnien, als Thema – und doch geht es in diesem Roman aus Sicht eines Soldaten und späteren Veteranen nicht um Kriegsverlauf und Kriegsziele oder gar Heldenmut.

Es ist der autobiografisch inspirierte Versuch des Schriftstellers, herauszufinden, was der Krieg aus ihm gemacht hat.

Wie er, als Veteran, wieder in ein normales Leben zurückkehren kann. Und wie der Krieg eine Gesellschaft hat verrohen lassen.

Deutlich wird das durch den Kontrast mit den beileibe nicht schöngefärbten Kindheits- und Jugenderinnerungen des Autors, die herrliche Beschreibungen des Flusses Una und seiner Ufer liefern.

Dieses kontroversielle Werk hat in den Nachfolgestaaten Jugoslawiens einiges an Aufsehen erregt, als es 2011 erschien.

Im gleichen Jahr gewann Faruk Šehić für „Knjiga o Uni“, wie das Buch im Original heißt, den Meša Selimović-Preis für den besten Roman des Jahres, der in Serbien, Bosnien, Montenegro und Kroatien erschienen ist.

2013 erhielt das Buch den EU-Preis für Literatur.

Auf Englisch ist das Werk 2016 erschienen – hervorragend übertragen von Will Firth.

Wer eine ehrliche Auseinandersetzung mit Krieg und Soldatentum sucht, und wer verstehen will, wie sich Krieg auf eine Gesellschaft auswirkt, ist mit diesem Roman gut beraten.

Faruk Šehić: Quiet Flows the Una. istros books. ISBN: 978-1-908236-49-4

Das Unausgesprochene explodiert

KnifeKaum ein Buch zeigt, wie explosiv unaufgearbeitete und unausgesprochene Traumata sind, wie Vuk Draškovićs „Nož“/“Knife“.

1982, bei seiner Erstveröffentlichung, wurde der Roman in Jugoslawien verboten.

Die Wiederveröffentlichung in den 1990-ern war begleitet von nationalistischer Rhetorik und Opfer-Mythos. Das Buch wurde missbraucht, um serbische Kriegsverbrechen in Bosnien zu rechtfertigen.

„Ist das Buch ein Aufruf zum Hass oder ist es ein Aufruf zur Versöhnung? Lies es und urteile selbst“, hat mir Vuk Drašković bei einem Gespräch in seinem Büro in Beograd gesagt*.

Es ist letzteres. Ganz eindeutig. Wer dieses Buch liest, und es für ein nationalistisches Machwerk hält, hat es nicht verstanden. Wiewohl es einige problematische Aspekte enthält, auf die gleich eingegangen wird.

„Knife“ war der erste Roman in Jugoslawien, das den Völkermord der Ustaša an den Serben im Zweiten Weltkrieg schildert. Hier wird auch geschildert, das tausende Bosnjaken, muslimische Bosnier, im von den kroatischen Faschisten besetzten Bosnien zu Mittätern, zu Mitmördern wurden. Dass es nicht nur den bosnjakischen Widerstand gegen die Partisanen gab sondern auch bosnjakische Kolloboration.

Auch das neben dem Völkermord an den Serben ein großes Tabu im sozialistischen Jugoslawien. Der Völkermord wurde nie thematisiert, nie wissenschaftlich aufgearbeitet. Abseits einer Handvoll von Zeremonien wurde über ihn geschwiegen.

Das machte es für serbische Nationalisten Anfang der 1990-er leicht, diesen Völkermord zu verwenden um Hass gegen Kroaten und Bosnjaken zu schüren. Und vor allem Angst.

Eine der seltenen Zeremonien im Gedenken an die Opfer im sozialistischen Jugoslawien ist eine der Schlüsselszenen in Vuks Buch. Sie macht das Ausmaß des Mordens deutlich.

Sie spielt in der Herzegovina in den 1960-ern. Ein Bischof, mutmaßlich orthodox, leitet eine Art ökumenischen Gedenkens für Opfer, die man in einem Massengrab gefunden hat.

Ein alter Mann spricht ihn nach dem Gebet an.

„Betet, Eure Heiligkeit, auch für die, die in Gruben von Korićko verscharrt wurden, in Jugović, Kapavica, für die, die in Nevesinje ermordet wurden, in Mostar und Bileća, für alle, die ermordet wurden“.

„Ich kenne ihre Namen nicht“, sagt der peinlich verlegene Bischof.

„Ich kenne sie, Eure Heiligkeit. Zählt alle serbischen Namen auf. Sie wurden alle ermordet. Wenn sie nicht in der Herzegovina gestorben sind, starben sie in Jasenovac, in Lika, in Banija, in Bosnien, bei Kordun, in Kragujevac, im Kosovo, in der Vojvodina, in Kraljevo. Alle serbischen Namen wurden umgebracht.“

(Übersetzung aus dem Englischen: Christoph Baumgarten)

In diesen Strudel der gerade aufbrechenden und schnell wieder verräumten Erinnerungen gerät Alija, der an der Zeremonie teilgenommen hat.

Er wurde im Krieg geboren. Sein Vater, wurde ihm erzählt, ein bosnjakischer Partisan, wurde von Četniks ermordet.

Langsam wird Alija klar, dass das so nicht stimmen kann. Und dass seine Existenz mit einem Massaker an der serbischen Familie Jugović aus dem gleichnamigen Ort zu tun hat, den es heute nicht mehr gibt.

Ein Hodža weist ihm den Weg.

Gleichzeitig rächt ein Killerkommando von nationalistischen Exil-Serben die Morde an einigen der allzuvielen Ustaša, denen mit Hilfe der West-Alliierten die Flucht gelang.

Eines seiner Mitglieder grübelt wie Alija, ob die Lösung wirklich sein kann, wieder das Messer zu nehmen. Oder ob das nicht den Hass, die Gewalt und das Morden am Leben erhält.

Rache gebiert Unrecht gebiert Tod. Das ist die Botschaft dieses Romans, der mit den Schilderungen der Morde von Ustaša und Četniks verstört.

Freilich ist dieses Werk nicht frei von problematischen Aspekten.

Vuk schildert Bosnjaken vornehmlich als Serben, die irgendwann nach der Eroberung Bosniens zum Islam konvertierten.

Auch wenn er das ausdrücklich nicht wie serbische Nationalisten als Verrat am eigenen Volk schildert und herausarbeitet, wie Religion instrumentalisiert wurde, um die Menschen gegeneinander auszuspielen und sie einfacher zu beherrschen und auch wenn er nicht explizit behauptet, Bosnjaken seien ausschließlich konvertierte Serben – die Schilderung kann als Unterstützung des serbisch-nationalistischen Narrativs gelesen werden, dass Bosnien serbisches Kernland sei, auch wenn es nicht so gemeint ist. (Es gibt einen identischen kroatischen Narrativ.)

Literatur ist nie frei vom gewollten Missverständnis.

Diese These ist historisch falsch. Wer wann in Bosnien zu welcher Religion konvertierte und warum, ist nur in Bruchstücken erforscht. Ethnische Zuschreibungen und Einteilungen wie Serbe oder Kroate sind großteils ein Produkt des 19. Jahrhunderts entlang religiöser Linien.

Das soll nicht leugnen, dass in Bosnien neben Bosniern gleich welcher Religion immer auch Serben und Kroaten lebten. Nur kann heute niemand mehr seriös sagen, wer wirklich wer ist.

Der zweite problematische Aspekt ist, dass Vuk die Zahl der serbischen Opfer im Roman mit etwa eineinhalb Millionen ansetzt. Nach aktueller historischer Forschung dürften es etwa 600.000 gewesen sein.

Die aufgeblasene Zahl wird gerne von serbischen Nationalisten benutzt.

Man sollte dem Schriftsteller nicht unterstellen, er hätte mit der zu hohen Zahl diesen Narrativ bedienen wollen. Der Roman entstand Anfang der 80-er. Damals gab es keine seriöse historische Forschung zum Thema. Die einschlägigen Stellen geben nur den damaligen Wissensstand wieder und sollten danach beurteilt werden.

Bedauerlich ist, dass der Roman nie ins Deutsche übersetzt wurde. Wie übrigens keines der Werke von Vuk Drašković.

Auch die Übersetzung ins Englische hätte einen besseren Übersetzer gebrauchen können. Der englischsprachige Verlag Serbian Classics Press gibt dem Roman im Vorwort außerdem einen deutlich revisionistischen Spin.

Dennoch: Wer Jugoslawien und seinen Tod verstehen will, wird an diesem Buch nicht vorbeikommen.

Vuk Drašković: Knife. Serbian Classics Press. ISBN: 9780967889306

Verwiesen sei an dieser Stelle auch auf drei Werke, die bei Balkan Stories schon vorgestellt wurden:

Olja Alvirs „Kein Meer“, erschienen im Zaglossus-Verlag.

Filip Davids „Haus des Erinnerns und des Vergessens“, erschienen im Wieser Verlag.

und „Über/Leben“ im Krieg von Adisa Begić, erschienen bei Al Hamra.

*Disclaimer: Meine englischsprachige Ausgabe des Romans wurde mir vom Autor geschenkt.