Heute ist Dan Republike. Der Tag der Republik war einer der höchsten Feiertage des ehemaligen Jugoslawien. Auch heute wird er von hunderttausenden Menschen begangen. Er ist nicht die einzige sichtbare Symbol des untergegangenen Staats.

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Das Partisanendenkmal in Sarajevo ist bis heute beliebtes Fotomotiv.
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Oberst Slavko Mrkić verkauft seine Bücher über Tito vor dem Muzej Istorije Jugoslavije in Beograd.
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Tito als Testimonial für Fußballklubs. Hier in Mostar.
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Die Kafana SRFJ in Beograd.
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Eine Einladung für die Party für den Dan Mladosti im Cafe Tito in Sarajevo. Die Party fand heuer auf behördliche Anordnung zwei Tage nach dem eigentlichen Tag der Jugend statt.
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Partisanenmythos und Četnik-Verehrung gehen bei den Souvenirständen am Kalemegdan ineinander über.
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Die Konterfeis Kriegsverbrecher Draža Mihailović und Ratko Mladić hängen auf der Knez Mihajlova neben Tito. Serbischer Nationalismus und YU-Nostalgie gehen gar nicht selten Hand in Hand.
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Fast jede bosnische Stadt hat bis heute eine Straße, die nach Tito benannt ist, wie hier in Konjic. Auch in vielen serbischen Städten hält sich die Erinnerung an den Marschall im Straßenbild.
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Die Erinnerung an Jugoslawien und der vermeintliche neue Held des Slawentums stehen in Banja Luka gemeinsam zum Verkauf.
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Sarajevo. 30 Jahre Balkan-Geschichte in einem Bild. Man beachte die Adresse der Fast-Food-Filiale.

Dieser Photo-Essay ist in leicht veränderter Form auch in der November-Ausgabe der Volksstimme erschienen.