Why People From Sandžak Aren’t Really Bosnjaks

Muslims from Sandžak like to think of themselves as Bosnians and particularly as Bosnjaks. While there is a point to that, Balkan Stories has documented irrefutable evidence that proves: There is no way they are Bosnian.

Sandžakians, at least the Muslims among them, go to great lengths to show how Bosnian they really are. Particularly in Novi Pazar, the capital of the province that is now divided between Serbia and Montenegro.

They even use the Bosnian lily in the Sandžak flag.

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And of course on the ubiquitous graffiti calling for regional autonomy.

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The Bosnjak nationalist party SDA even has a regional branch there and runs for local elections.

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Indeed, historically Sandžak had been part of the Ottoman province of Bosnia for quite some time.

After the Austrian occupation of Bosnia, the region was separated from modern day Bosnia and after being the last Ottoman stronghold on the Balkans ended up being divided between Serbia and Montenegro.

That explains why there still is a sizable Muslim minority in Southern Serbia and Eastern Montenegro.

People here speak a subdialect of the Bosnian idiom of the Language Without Name, mostly regardless of their religion.

Culturally, They Are Worlds Apart

Yet, culturally they are and always have been worlds apart from Bosnian Muslims.

And no matter how hard they try, it shows.

It shows so much in everyday life it even amounts to irrefutable evidence that Sandžakians are in fact not Bosnian.

And here it is.

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And you could even have Burek sa sirom, too. Who’s ever heard of such a thing?

To any upstanding Bosnian, regardless of religious affiliation and ethnic background, this is nothing short of heresy.

Any bakery in Bosnia selling „Burek sa sirom“, not to mention the abominable „Burek sa kremom“ no one knows the contents of anyways, would be forced to close down within days.

Provided it wouldn’t be burnt down by righteously indignated Bosnians rioting against this insult against their Bosnianness right after opening up.

To even consider this gross and flagrant violation of the very Laws of Nature and Good Taste Bosnian would amount to the extermination of Bosnian culture per se. No more and no less.

As any child in Bosnia knows: BUREK JE SA MESOM!


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7 Gedanken zu “Why People From Sandžak Aren’t Really Bosnjaks

  1. So ein Schwachsinn. Ein Deutscher versucht zu erklären, welcher Ethnie die Menschen im Balkan zugehörig sind(?) Mit welchem Zwecke?
    Der Sozialchauvinismus der Deutschen, die selbst eine Mischethnie sind, wollen anderen Menschen ihre Ideologie auftischen. Wir wissen ganz genau, dass wir eine Bosner sind, aber wir sind nunmal Bosnjaken. Daran ist nichts zu rütteln. Kultur wird größtenteils, durch die Kulturwissenschaften belegt, über die Sprache vermittelt. Und was sprechen wir? Einen subdialekt des Bosnischen. Der Sandzak of Novi Pazar war 400 Jahre ein Viyalet des bosnischen Königreichs. Die Stecci-Steine, die in Sjenica gefunden wurden, sprechen dafür. Das sind eindeutige Beweise. Da scheißt man mal gekonnt drauf, ob es nun burek sa sirom oder sonst wie heißt. Nur weil ihr Deutschen unter Dekadenz leidet und keinerlei Kultur habt, müsst ihr es nicht von einer Mahlzeit abhängig machen. Wie lächerlich ist das denn? Sandzaklije sind keine Bosner, aber Bosnjaken. Kenne meine Familiengeschichte wohl besser als irgendson Wannabe-Journalist. Was sind wir sonst? Aliens?

    1. Erstens bin ich Österreicher. Zweites hab ich österreichisch-slowenische und tschechische Vorfahren. Drittens wurde hier schlicht und ergreifend eine bosnische Eigenart aufs Korn genommen, oder, aus anderer Sicht eine Unsitte des außerbosnischen Balkan. Der Artikel ist also humoristisch und ironisch zu sehen. Das ist – mit deiner Ausnahme – bisher jeder Leserin und jedem Leser aufgefallen.

    2. Entschuldigung, klar dieser verfasste Beitrag zu Sandzak ist natürlich etwas blöd, da man im Text nicht entziffern kann, auf was sich der Autor des Beitrages beziehen will, Allein die Überschrift ist sehr schwachsinnig, also wenn man sich mit etwas nicht auskennt, dann sollte man nicht seinen unnötigen Senf dazugeben aber da es hier nun mal eine Meinungsfreiheit gibt ist es etwas schwierig, trotz all dem würde ich halt einfach keinen solchen Beitrag veröffentlichen, da ich nicht denke, dass Sie etwas von der Lage wissen und ein Argument mit einem Börek natürlich dämlich ist (das ging an den Autor des Textes „Warum Leute aus Sandzak keine Bosnier sind) nun komme ich zu Ihnen Ta Graca Latovic ich finde es nicht ok wie sie den Autoren kritisieren zu Male ich es nicht mehr als Kritisieren werten kann es mag ja sein, dass Sie mehr Ahnung als der Herr da oben haben aber ihn darauf abzusetzen Deutscher zu sein und nichts darüber zu wissen finde ich nicht gut denn ich glaube da draußen gibt es wesentlich viel mehr Deutsche die sich mit diesem Thema besser auskennen als Sie. Was für mich auch nicht geht, ist es zu behaupten die Deutschen hätten keinerlei Kultur das, was Sie von sich geben ist nämlich der grüßte Scheißhaufen, und da haben alle auf der Welt mehr Kultur als Sie denn so etwas ist halt wirklich dumm und Sie pauschalisieren hier zu viel und werfen alle Deutschen in einem Topf und ich kann mich nur wiederholen nicht jeder Mensch ist gleich und das müssten Sie wissen oder Sie sind ein Alien. Wer weiß;). Ich gebe Ihnen mal etwas mit auf dem Weg ins Leben, Sie sollten wirklich das Kritisieren nochmal üben ich weiß ja nicht welcherlei Art von Kindheit Sie genossen haben aber mir haben meine Eltern das Kritisieren beigebracht und auch haben sie mir beigebracht nicht alle Menschen voreilig zu verurteilen oder gar in einem Topf zu schmeißen da haben Sie noch etwas nachzuholen „…Nur weil ihr Deutschen unter Dekadenz leidet und keinerlei Kultur habt…“ wissen Sie eigentlich, was für eine Scheiße Sie da gerade schreiben also ich lese meine Kommentare bevor ich sie absende ich weiß ja nicht wie das so bei Ihnen ist aber ich bin kein Alien. Ich wage es zu denken oder zu glauben, dass Ihre Eltern Emigranten waren und nach Deutschland oder ein anderes deutschsprachiges Land emigriert sind naja ich will Ihnen nicht rechts vorkommen aber wen Sie so etwas behaupten, dass die Deutschen keinerlei Kultur haben dann kann ich aus voller Überzeugung und Sicherheit sagen, dass Sie es nicht verdient haben hier zu leben wen Sie so einen Schwachsinn kommentieren und ich bin kein Deutscher. Meine Eltern sind auch nach Deutschland emigriert aber ich schätze es hier zu sein ich bin selber Muslim und Kosovo Albaner aber ich habe keine solche Einstellung gegenüber Deutschen wie sie eine schöne Nacht wünsche ich Ihnen.

  2. Stimmt brat reg dich nicht auf es wurde eindeutig als Scherz vorgetragen ps Österreicher sind ethnische deutsche sagt selbst der Kaiser ps Chris ich fand den Artikel gut bin selber bosniake haha

  3. Lieber Herr Baumgartner,

    ich freue mich, dass Sie über die Heimat meiner Eltern, den Sandzak, schreiben. Für mich war dieser Beitrag jedoch sehr irreführend. Zuerst habe ich diesen und dann Ihren Beitrag „In the Sandzak“ gelesen. Dort verwenden Sie den Terminus Bosniaken (Bosnjaken). Ich würde Sie bitten, in der Überschrift „Satire“ zu verwenden, da Menschen, die den anderen Beitrag nicht gelesen haben, dies ernst nehmen könnten. Dies gilt vor allem für serbische Nationalisten, die sich über jegliche Zustimmung freuen und für die Nicht-Existenz des Sandzaks plädieren. Den Sandzak hat man aus aktuellen Landkarten sowie aus Schulbüchern gestrichen. Man negiert unsere ethnische Zugehörigkeit als bosniakische Minderheit und bezeichnet uns als muslimische Serben. Ich sehe den Sandzak ähnlich wie Südtirol und würde niemals einem Italiener aus Südtirol seine ethnische Zugehörigkeit absprechen wollen. Österreich geht ganz anders mit Minderheiten um, und das ist sehr lobenswert.

    Diese Region wurde wirtschaftlich und kulturell klein gehalten. Erst in den letzten 15 Jahren hat die Diaspora den Sandzak finanziell unterstützt und somit etwas aufgebaut. Dies geschah hauptsächlich durch die harte Arbeit der Diaspora in Österreich und Deutschland. Der Sandzak hat eine hohe Geburtenrate, und die Menschen dort sind sehr offenherzig und hilfsbereit. Wenn sie die Gelegenheit bekommen zu arbeiten, sind sie hart arbeitende Menschen. Ich sehe durchaus eine Perspektive im Sandzak. Wenn man den Sandzak isoliert, züchtet man extremistische Parallelgesellschaften heran (dies hat man vorwiegend in der Nachkriegszeit gesehen). Es ist kein Geheimnis, dass Armut Menschen in die Kriminalität treibt. Dennoch wäre ich sehr vorsichtig mit Stereotypen, Vorurteilen und Gerüchten, da man diese ständig reproduziert und die Menschen automatisch in die Rolle „hin manipuliert“, die den Fremdbildern entspricht (man übernimmt das, was andere einem sagen, wer man ist). Es ist dann sehr schwierig, seine Eigenbilder zu definieren (da spreche ich aus eigener Erfahrung).

    P.S. Das mit dem Burek sa sirom ist wirklich problematisch, haha. Dennoch nennen es viele Leute auch Sirnica. Hier merkt man einfach, dass der Sandzak beide Einflüsse hat, da er nun einmal auch in Serbien liegt, und das ist in Ordnung.

    Mein Wunsch wäre es, dass man den Sandzak und die Bosniaken akzeptiert und ihn als Teil Serbiens mit einer Geschichte zur ethnischen, geographischen und kulturellen Zugehörigkeit Bosniens annimmt, anstatt ihn zu isolieren. Falls Sie sich ein Bild davon machen wollen, wie es derzeit politisch in Belgrad mit dem Sandzak abläuft, empfehle ich Ihnen, sich die Nationalratssitzungen und den Umgang mit der bosniakischen Minderheit im Sandzak der letzten Jahre anzuschauen. Dort werden Sie meine Haltung verstehen. Der Sandzak ist für Serbien nur während der Wahlen wichtig, ansonsten leider nicht. Ich wünsche mir eine Veränderung. Es bleibt spannend auf dem Balkan, wie immer, da so viele Ethnien und Religionen auf einem kleinen Raum miteinander grenzübergreifend koexistieren müssen. Liebe Grüße von einer Wienerin und Bosniakin aus dem Sandzak. 🙂

    1. Ich gehe davon aus, dass die meisten Menschen erkennen werden, dass dieser Beitrag ironisch ist. Bei denen, die das nicht erkennen, würden Hinweise wie Satire auch nicht viel helfen – aus meiner Erfahrung heraus.

      Ich hab übrigens mehrere Reportagen aus der Region geschrieben, die durchaus zum Thema haben, wie vernachlässigt sie ist, und dass eine nationalistische Sicht auf die Bewohner sehr viel damit zu tun hat – etwa hier: https://balkanstories.net/2017/10/07/sie-nannten-ihn-vladi/

      1. Hallo, also mir hätte es geholfen haha. Super danke, dass Sie darüber schreiben. Es gibt auch ein sehr tolles Buch das heißt „The Sandzak“ von Kenneth Morrison, da wird die historische Entwicklung von Sandzak beschrieben. Lg

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