Wie hat unsere Stadt am frühen Morgen des Neuen Jahres ausgesehen? Diese Frage haben sich wahrscheinlich viele von uns gestellt. Der rumänische Multimedia-Künstler Horia Cucuta hat sie in einem Video beantwortet.

Eine Minute und 12 Sekunden braucht Horia Cucuta, um uns die Geschichte eines Bukarest (fast) ohne Menschen zu zeigen. Nicht mehr.

Es sind schön komponierte Bilder einer Stadt, deren Bewohner das Neue Jahr intensiv begrüßt haben – und es verschlafen. Wie vermutlich in den meisten Städten dieser Welt.

Von denen wissen wir in der Regel freilich nicht, wie sie zwischen halb acht und halb neun in der Früh aussehen.

Wir können nur vermuten, dass von der Rush Hour um diese Uhrzeit wenig da sein wird.

Dass wir von Bukarest wissen, wie es frühmorgens am 1.1. 2018 ausgesehen hat, ist ein Glücksfall.

„Ich hab den Dreh nicht lange geplant“, sagt Horia gegenüber Balkan Stories. „Ich wusste von Fotos anderer Künstler aus den vergangenen Jahren, dass die Stadt am Morgen des 1. Jänner wunderbar aussieht. Also hab ich mir ein paar Tage vorher überlegt: Probier’s doch einmal.“

Übrigens mit einer bewundernswerten Kondition: „Ich hab die Silvesterparty ein bisschen früher verlassen, so gegen drei. So hab ich etwa zwei Stunden gehabt, und mich danach auf den Weg ins Stadtzentrum gemacht“.

Entstanden sind die Aufnahmen mit einer Sony A7S mit einem 20 mm-Objektiv von Zeiss.

Der Künstler

Horia Cucuta ist ein junger Designkünstler aus Bukarest. Er zeichnet unter anderem für Spots für Renault und kika verantwortlich und hat beim Mobile Film Festival mitgewirkt.

Titelfoto: (c) Horia Cucuta