(c) Christoph Baumgarten

Zenica ist überall

Im ehemaligen Jugoslawien ist der Mangel an öffentlichem Verkehr ein echtes Problem. Die Stadtregierung von Zenica in Zentralbosnien setzt ein ambitioniertes Verkehrsprojekt dagegen. Wie ambitioniert, ist kaum zu glauben.

Der Bus der Verkehrsbetriebe von Zenica kommt am Busbahnhof an.

Zufällig sitze ich im Schanigarten des Cafes im Busbahnhof vor Peron 9.

Und traue meinen Augen nicht.

Das ist weiter als ich mit sonst irgendeinem Stadtverkehr der Welt komme.

Die Strecke macht Sinn. Viele Auswanderer aus Zenica leben in Wien.

Die Fahrt nimmt offensichtlich einige Zeit in Anspruch.

Seitdem der Bus seine Endstation in Wien Richtung Heimatstadt Zenica verlassen hat, ist der Busbahnhof Wien Mitte aufgelöst worden.

In Wien weiß kaum noch jemand, dass es ihn je gegeben hat. Alle Passagiere scheinen die Reise sicher überstanden zu haben.

Wann das Schild mit der neuen Endstation angebracht wird, war nicht in Erfahrung zu bringen.

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