Außenminister und ÖVP-Spitzenkandidat Sebastian Kurz saniert das Budget. Zumindest sein eigenes. Wie das bosnische Aufdeckerportal Satro.info heute exklusiv enthüllte, verschleiert sich Kurz neuerdings – wie auch dieses Foto beweist.

Möglich gemacht hat das die EU, schreibt Satro. Nachdem Sebastian Kurz enthüllt hatte, dass Saudi Arabien bosnische und kosovarische Frauen bezahlt, voll verschleiert auf die Straße zu gehen, beschloss die EU, auch Männern dieses Geld zukommen zu lassen. Schließlich stehe man für Gleichberechtigung.

Kako smo jučer izvijestili, Evropska Unija je, po modelu zemalja Zapadnog Balkana, koji plaćaju ženama da hodaju pokrivene, tj. da nose hidžab, počela plaćati muškarce, a u sklopu programa za jednakost spolova EU.

Kurz hat sich dem Portal zufolge in Bosnien registrieren lassen, um in den Genuss der Förderung zu kommen und trägt seit heute Schleier. Seine Freundin sei begeistert, schreibt die Aufdeckerplattform.

„Mit 17.952 Euro im Monat kommst du in Österreich kaum über die Runden“, erklärt Kurz seinen Schritt gegenüber Balkan Stories. „Leistung lohnt sich eben nicht mehr in diesem Land. Ich brauche das Geld wirklich.“

Gerüchten zufolge zahlt die EU verschleierten Männern am Westbalkan das Gleiche wie Saudi Arabien verschleierten Frauen: Verdoppelung des Einkommens, mindestens aber 2.500 Euro. Das Zusatzeinkommen ist nicht steuerpflichtig. Ob die Trägerinnen und Träger sozialversichert sind, muss erst geklärt werden.

Politische Kommentatoren interpretieren den Schritt von Kurz als Anflug von Realismus. Ein langjähriger Politikjournalist sagt gegenüber Balkan Stories: „Er hat wohl erkannt, dass die Umfragen für die ÖVP besser ist als die Realität. Nach der Nationalratswahl muss er sich wohl darauf einstellen, als einfacher Nationalratsabgeordneter zu enden. Da hat er eben Angst, zum Sozialfall zu werden.“

Titelbild: (c) satro.info