Auch im ehemaligen Jugoslawien werden Dinge manchmal besser. In Teilen Bosniens etwa haben seit einigen Monaten Geschäfte Sonntags geschlossen.
Auf diesen Anblick haben Gewerkschafter Jahrzehnte gewartet. Das Einkaufszentrum SCC in Marjin Dvor in Sarajevo hat zu. Es ist Sonntag.

Nicht einmal die Cafes sind geöffnet. Anders als im ehemaligen BBI Centar, dem heutigen Aria. Dort hat das Cafe im Erdgeschoss geöffnet.
In der ganzen Stadt haben die Geschäfte heute zu.
Wie in der ganzen Federacija. Das ist der bosnjakisch-kroatische Teilstaat Bosniens. Im serbisch dominierten Teilstaat Republika Srpska gilt das Sonntagarbeitsverbot im Handel nicht.
Sogar die Kioske sind geschlossen.

Etwas kompliziert wird es im touristischen Zentrum Sarajevos, der Baščaršija.
Die meisten Geschäfte sind geöffnet. Lebensmittelläden sind geschlossen.

Leider nicht von der Sonntagsschließung umfasst sind die Wett- und Glücksspiellokale der Stadt. Aber das ist sowieso eine tragische Geschichte für sich.

Das nur erste Eindrücke vom ersten geschlossenen Sonntag in Sarajevo, den ich beobachten konnte.
Mehr gibt es dieser Tage in einer ausführlicheren Reportage.
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