Ein bisschen Albanien gegen den Winter. Fotogalerie.

In Ostösterreich ist der Winter ungebetenerweise zurückgekehrt. Balkan Stories möchte seinen Lesern mit ein wenig Sonne und Wärme durch diese kühlen und trüben Tage helfen. Den Anfang macht der Strand von Lezhë in Albanien.

Den wunderschönen Sandstrand von Lezhë habe ich im Spätsommer 2023 für ein paar Tage genossen. Die Erinnerung hilft mir durch die trüben Spätwintertage, die aktuell den Osten Österreichs heimsuchen.

Man muss bei sowas keine großen Worte verlieren. Auch keine kleinen. Lezhë ist eine Großgemeinde im nördlichen Albanien, an der Grenze zu Montenegro.

Ein Schwimmer im ruhigen Wasser vor einem Strand mit gelben Bojen.

Man merkt an den Fotos, dass die Hauptsaison vorbei war. Das hat Vor- und Nachteile.

Lezhë gilt interessanterweise nicht als Top-Destination in Albanien. Die internationalen Urlauber zieht es in den Süden, etwa nach Vlorë.

Nicht, dass es seinerzeit keine internationalen Gäste gegeben hätte. Im Quartier etwa hatte ich Nachbarn aus Polen. Aber die meisten Touristen hier kommen aus dem Kosovo. Vereinzelt sieht man auch Serben.

Ein Holzsteg führt zu einem modernen Gebäude auf Stelzen, das am Wasser steht, umgeben von einem sandigen Strand und blauen Himmel.

Die regionstypischen Straßenhunde sind hier zu Strandhunden geworden.

Zwei Hunde liegen im Schatten unter einem Holzsteg am Strand, während im Hintergrund Menschen mit Sonnenschirmen und Liegen zu sehen sind.

Spannenderweise war hier bei allen Bademeister-Hochstühlen – oder wie auch immer die Dinger heißen – die rote Fahne gehisst. Bei klarem Himmel und praktisch Windstille.

Ein Rettungsturm am Strand mit einem roten Fahne und einem Schild, das Regeln enthält. Im Hintergrund ist das Meer und ein Mann im Badeoutfit zu sehen.

In Ulcinj, gleich auf der anderen Seite der albanisch-montenegrinischen Grenze, machen sie das zumindest in der Nachsaison genauso: Die rote Fahne ist immer gehisst.

Streng genommen bedeutet das Badeverbot. Was niemanden kümmert.

Ich hab den Verdacht, die lassen die rote Fahne einfach aus Bequemlichkeit gehisst. Die einzige andere plausible Erklärung wäre, dass sie das müssen, wenn gerade kein Bademeister Dienst hat.

Egal, Hauptsache Sonne, Wärme und Strand. Braucht man in diesen Tagen.

Morgen kriegt ihr Strandbilder aus einer Gegend, aus der ihr sie nicht erwartet. Und da lüfte ich auch ein kleines Geheimnis. Stay tuned.

Ein großer, metallener Strandrechen liegt auf dem Sand.

Mehr über meinen Aufenthalt in Lezhë könnt ihr in dieser Reportage über Albaniens ungeliebtes Erbe nachlesen.

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