Das Shreddern ist des Kanzlers Lust,
das Shreddern.
Das muss ein schlechter Kanzler sein,
dem niemals fiel das Shreddern ein,
das Shreddern.

Das Gedächtnis hat es uns gezeigt,
das ‘dächtnis:
Das hat nicht Rast bei Tag und Nacht,
ist stets auf Auslöschung bedacht,
das ‘dächtnis.

Die Rechnung auch,
so klein sie ist,die Rechnung,
die zahlen wir ganz einfach nicht,
und wollen auch noch klüger sein,
die Rechnung.

Das sehn wir auch am Videoband,
dem Video:
Da wollen wir nicht gerne stille stehn,
und sehen, wie sich die Räder drehen,
am Video.

O Shreddern, Shreddern meine Lust,
o Shreddern!
Herr Meister und Frau Meisterin,
lasst mich in Frieden weiter ziehn
und shreddern.

Inspiriert von einem Tweet von Marion Holy.

Diese Textversion wurde erst vor Kurzem in der Bibliothek des Stiftes Admont entdeckt. Die Handschrift aus dem 13. Jahrhundert ist wahrscheinlich eine Abschrift eines der ersten Zeugnisse deutscher Sprache, möglicherweise ist das Gedicht älter als das Hildebrandtlied. Es gilt als Inspiration für ein frühromantisches Gedicht, in dem es um einen Müller geht, der gerne wandert.

Zu singen nach der bekannten Melodie von Carl Friedrich Zöller.