In Serbien scheinen die Abstände zwischen Massenprotesten immer kürzer zu werden. Vor drei Wochen erst hat die gesundheitsgefährdende Hü-Hott-Politik der Regierung zu Corona in fast allen größeren Städten Zehntausende tagelang auf die Straße getrieben. Was es damit auf sich hat, versucht der Podcast Standpunkt zu ergründen. Er ist ein gemeinsames Projekt der Journalisten Michel Bonvalot und Ako Pire.

In Serbien liegt einiges im Argen. Nicht, dass das in der Region ein Sonderfall wäre.

Aber einige Bedingungen führen dazu, dass die politische Lage dort besonders schlimm ist, wie Aktivistin Katarina Kaupa (Protiv Diktature Beč/Stop Dictatorship in Serbia) auf Einladung von Ako Pire anschaulich schildert.

Ich war sozusagen als Ergänzung von Katarina geladen und habe versucht, die Situation in Serbien in den Zusammenhang internationaler Entwicklungen zu stellen.

Herausgekommen ist eine aus meiner Sicht sehr hörenswerte Ausgabe des jungen Projekts Standpunkt – des Podcasts des Journalisten Ako Pire in Zusammenarbeit mit Michel Bonvalot.

HIER könnt ihr es als klassischen Podcast nachhören.

Michel hat sich in den vergangenen Jahren mit sorgfältigen Recherchen und Reportagen vor allem zum Thema Rechtsradikalismus in Österreich einen Namen gemacht.

Ako ist noch nicht ganz so bekannt. Er hat auch erst vor kurzem angefangen – und aus meiner Sicht gezeigt, dass er sich sehr sorgfältig in ein Thema einarbeitet.

Journalistisch leider keine Selbstverständlichkeit mehr.

Aus dem kann was werden – wenn er die Gelegenheit bekommt, sich zu entwickeln.

Da könnt ihr einen Beitrag leisten. Zum Beispiel, indem ihr die Seite von Michel Bonvalot unterstützt.

Die Seite des Podcast Standpunkt soll demnächst unter standpunkt.cc online gehen. Auch dort werdet ihr die Möglichkeit haben, ein spannendes Projekt zu ermöglichen.